anke kanning

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zu edelmetallen allgemein

legierung

vereinigung mehrerer  metalle im schmelzflüssigen zustand.
die zusammensetzung bestimmt die eigenschaften, z.b. farbe und härte.

feinmetall

metall in reinem zustand, unlegiert.

feingehalt

die gewichtsmenge des feinmetalls
in einer legierung.
der feingehalt und die zusatzmenge an fremdmetallen beziehen sich auf 1000 g
einer legierung, die 1000 gewichtsanteilen entsprechen.
sind z.b. in diesen 1000 g 750 g feingold enthalten, so wird dieses mischungsverhältnis als 750/000 gold bezeichnet.


zu gold, silber, platin, palladium

gold

lat.: aurum, chem. symbol : "au"
farbe: je nach gewichtung der zusatzmetalle
grün, gelb,rose oder rot.
reines gold wird im schmuckbereich
aufgrund seiner geringen härte
hauptsächlich als legierung eingesetzt.
zusatzmetalle des gelbgoldes  sind
silber und kupfer.
zusatzmetalle des weißgoldes sind 'entfärbende' metalle, z.b. palladium,
die dem gold eine weiße farbe verleihen.
der feingehalt wird in tausendstel anteilen
oder in karat (kt) ausgedrückt,
z.b. ein feingehalt von
1000/000 entspricht 24 kt (feingold)
750/000 entspricht 18 kt
585/000 entspricht 14 kt.

palladium

lat.: palladium, chem. symbol: "pd"
farbe: dunkelgrau bis weißgrau
(je nach legierung). die wichtigsten schmucklegierungen haben einen
feingehalt von 500/000 und 950/000.
zusatzmetall ist z. b. kupfer.
palladium gehört zur gruppe der
6 platinmetalle.

platin

platinum, chem. symbol : "pt"
farbe: grauweiß mit bläulichem stich.
die wichtigste schmucklegierung
hat einen feingehalt von 950/000.
zusatzmetall ist z.b. kupfer oder palladium.

silber

lat.: argentum, chem. symbol : "ag"
farbe: hellstes weiß.
die wichtigste schmucklegierung hat
einen feingehalt von 925/000 (sterling-silber).
zusatzmetall ist kupfer.


zu edelsteinen allgemein

mineralien

sind einheitliche, natürlich entstandene,
feste bestandteile der erdrinde.

edelsteine

sind mineralien, die sich durch besondere eigenschaften, wie z.b. ihrer farbe, reinheit, härte oder ihrer seltenheit von anderen mineralien unterscheiden.

synthesen

stimmen in ihrer chemischen zusammensetzung und ihren physikalischen eigenschaften weitgehend mit dem natürlichen vorbild überein. sie sind nicht natürlich sondern durch menschenhand entstandene edelsteine.

imitationen

ahmen nur das äußere erscheinungsbild
eines edelsteines nach ohne deren chemische und physikalische eigenschaften zu besitzen, z.b. buntes glas.

carat

gewichtseinheit für edelsteine.
1 ct entspricht o,2 g.


zu edelsteinen im einzelnen

aquamarin

farbe: hellblau, grünliches hellblau, durchsichtig bis undurchsichtig.

beryll

farbe: farblos, hellgrün, gelb, und
rose in zarten tönungen.

brillant

diamant im brillantschliff.

diamant

farbe:  farblos/weiß , rot, blau, grün und orange-gelb-brauntöne.
besteht aus kristallisiertem kohlenstoff und ist der härteste, natürliche stoff.
ein diamant im brillantschliff nennt sich brillant.
kriterien der qualitätsbeurteilung sind:
farbe (colour)
reinheit (clarity)
schliff (cut)
gewicht (carat)

granat

farbe: farbskala von rot über orange (z.b.mandarin-granat), gelb (z.b. grossular)
bis grün ( z.b. tsavorith).

grossular

gelbe granat-varietät (s. granat).
mandarin- orangefarbene granat-varietät

mandarin-granat

orangefarbene safir-varietät (s. safir).

peridot

farbe: gelbrün bis olivgrün, wird deshalb auch als olivin bezeichnet.

rubin

farbe: kommt in verschiedenen rottönen vor,
undurchsichtige bis durchsichtige steine,
nach diamant, neben safir, das härteste mineral.

safir

farbe: ohne farbangabe ist immer die blaue varietät gemeint, kommt auch in orange (padparadscha), farblos, rosa, gelb, grün, violett und schwarz vor.

smaragd

farbe: smaragdgrün
typisch sind trübungen durch einschlüsse,
sehr selten sind feine, durchsichtige qualitäten.

tansanit

farbe: safirblau bis violettblau.

topas

farbe: gelb, rotbraun, hellblau, rosa, blaßgrün und farblos.

tsavorith

grüne granat-varietät (s. granat).

turmalin

farbe: kommt in fast allen farben vor, häufig grün und rose.


zu perlen

entstehung

perlen entstehen in austern.
auslöser des perlwachstums ist ein fremdkörper, den die muschel nicht abstoßen kann und den sie, zu ihrem schutz, mit einer perlmutterschicht ummantelt.

dauer

das perlwachstum dauert mehrere jahre.

natürliche
perlen

natürliche entstandene perlen kommen sehr selten vor.

zuchtperlen

zuchtperlen sind ebenfalls ein naturprodukt.
diese gezüchteten, echten perlen entstehen durch einen in die auster eingesetzten kern.
die zuchtperlen gliedern sich in die drei hauptgruppen: akoya-, süßwasser- und südseezuchtperlen, mit großer farben- und
formenvielfalt.

bewertung

perlen werden nach größe, farbe, form und lüster bewertet.

lüster

glanz und lichtreflexion einer perle.

glossar